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Gesundheitstipps

Und auch hier gilt: Vorsorgen ist besser als Heilen!

Sehr viele Krankheiten und Beschwerden können vermieden werden. Sei es durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, durch regelmäßiges Yoga oder Entspannungsübungen oder durch gezielte Gymnastik.

Treiben Sie zum Beispiel regelmäßig Sport?

Haben Sie ausreichend Schlaf und Gelegenheiten zur Erholung?

Gehören Obst und Gemüse, möglichst frisch und teilweise auch in roher Form, zu Ihrem täglichen Speiseplan?

Wir möchten Ihnen hier ein paar einfache Gesundheitstipps aus unserer Praxis geben. So halten Sie sich fit, fühlen sich frisch und vital und tun das Beste für Ihre Gesundheit.

 

1. Die Erkältung

 

Im Durchschnitt erkrankt jeder Mensch einmal im Jahr an einer Erkältung. Dies ist im Normalfall eine harmlose Infektion, die jedoch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Verläuft die Erkältung harmlos, so wird das Immunsystem aktiviert und gestärkt.

 

Im Volksmund wird eine Erkältung häufig als Grippe bezeichnet, der richtige medizinische Ausdruck ist jedoch "grippaler Infekt".

 

Ausgelöst wird eine Erkältung durch verschiedenste Viren und sie betrifft in erster Linie die Atemwege.

 

Die Entstehung der Erkältung

 

Auslöser für Erkältungen sind immer Viren: Parainfluenzaviren, Rhinoviren, RS-Viren, Coronaviren, Enteroviren oder Adenoviren. Eine echte Grippe wird durch andere Viren, die Influenzaviren, ausgelöst.

 

Viren nutzen die befallenen Körperzellen als Wirt und haben keinen eigenen Stoffwechsel. Bakterien sind im Gegensatz zu den Viren kleine Zellen und können mit Antibiotika behandelt werden.

 

Zusätzlich zu einer Virusinfektion tritt oft auch noch eine bakterielle Erkrankung auf, die sich zum Beispiel durch eitrige Sekrete oder Schleimhautbeläge äußert.

 

Das Immunsystem des Körpers bekämpft die Viren mit der Bildung von Abwehrzellen, die die Viren binden und dadurch unschädlich machen. So kommt es zu einem Abklingen der Beschwerden. Ist die Erkältung überwunden, ist das Abwehrsystem gestärkt und die nächste Infektion kann schneller bekämpft werden, so dass es meist gar nicht zu Beschwerden kommt.

 

Die Ansteckung mit Viren erfolgt über fliegende Tröpfchen beim Niesen oder Husten. In den Atemwegen können sie sich dann schnell vermehren, da hier die Temperatur durch das Atmen meist unter der Körpertemperatur liegt. Am schnellsten können sich die Viren bei 33°C entwickeln, darum reagiert der Körper auch oft mit Fieber, um die Vermehrung zu behindern.

 

Der Körper beginnt nun, sich zu wehren, man leidet unter Kopfschmerzen, fröstelt oder niest und die Schleimhäute schwellen an.

 

In den Schleimhäuten werden Entzündungsstoffe gebildet, die die Viren schädigen und durch Schleim werden Viren nach draußen befördert.

 

Diese Reaktionen des Körpers auf die Viren, die Symptome einer Erkältung, sind also sinnvoll und man sollte sie bei einer Behandlung nicht vollständig unterdrücken.

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn das Fieber gar nicht zurückgeht und wenn der Husten länger andauert als vier Wochen.

Maßnahmen zur Vorbeugung einer Erkältung

 

 

Der Kontakt und die Ansteckung mit den Erkältungsviren läßt sich kaum verhindern. Daraus folgt, dass die Stärkung des Immunsystems schon vor der Erkrankung sinnvoll ist.

 

Durch bestimmte vorbeugende Maßnahmen kann man die Abwehrkräfte stärken und dadurch die Häufigkeit des Auftretens von grippalen Infekten verringern oder zumindest verhindern, dass eine Erkältung einen schweren Verlauf nimmt.

 

Zu diesen Maßnahmen gehört es, durch eine dem Wetter angepaßte Kleidung zu vermeiden, dass man sich an der frischen Luft unterkühlt oder überhitzt. Regelmäßige Besuche der Sauna oder kurzes duschen mit kaltem Wasser nach einer heißen Dusche, also kurzfristige Temperaturreize, können dagegen positiven Einfluß auf die Abwehrkräfte haben und zu einer Steigerung dieser beitragen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen aus frischem Obst und Gemüse. Besonders wichtig sind die verschiedenen B-Vitamine, die für Stoffwechsel- enzyme benötigt werden sowie Vitamin C. Besteht die Gefahr der Ansteckung, so kann schon vorbeugend Obst mit hohem Gehalt an Vitamin C gegessen werden. Hervorzuheben sind hier die Zitrusfrüchte, Kiwi, schwarze Johannisbeeren und Zitrone. Schon die Oma hat bei Erkältung heiße Zitrone zubereitet. Nicht etwa, weil die besonders lecker schmeckt, sondern weil Zitrone einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C hat. Vitamin C wird von unserem Immunsystem bei einem Infekt in großen Mengen verbraucht und unser Körper ist nich in der Lage, es zu speichern. Wir müssen also für ständigen Nachschub sorgen.

 

Empfohlen wird auch, heiße Getränke den kalten vorzuziehen, weil diese die Atemwege warmhalten und dadurch die Vermehrung der Viren einschränken. Die tägliche Flüssigkeitsmenge sollte etwa 2 l betragen, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.

 

Des weiteren sollte man auf alkoholische Getränke und auf das Rauchen verzichten.

 

Dipl. Med. Frank Spitzhüttl  | Facharzt für Allgemeinmedizin / Chirotherapie